Bereits am 6. November 2025 verabschiedete die argentinische Regierung einen Beschluss zur Reform der Befugnisse des Nationalen Instituts für Weinbau (INV). 973 von 1.207 Vorschriften im Zusammenhang mit Wein wurden aufgehoben. Das INV wird künftig nicht mehr den Weinbau oder den Produktionsprozess von Wein in Argentinien regeln. Es wird sich ausschließlich darauf konzentrieren, sicherzustellen, dass „Weine für den Verzehr geeignet und nicht verfälscht sind“. Es wird keine Inspektionen von Weingütern, keine Produktionserklärungen und keine Transitgenehmigungen für Trauben mehr geben. Der geprüfte Nachweis von Herkunft, Jahrgang und Rebsorte ist nun optional. Auf der Website der argentinischen Regierung heißt es: „Diese Reform beendet ein überdimensioniertes, kostspieliges, ineffizientes und bürokratisches Regulierungssystem, das jahrelang die Entwicklung einer der wichtigsten regionalen Wirtschaftszweige Argentiniens behindert hat.”
Quelle: Jancisrobinson.com
Wie sich diese Deregulierung mit dem am 17. Januar 2026 unterzeichneten Mercosur-Abkommen verträgt, ist (uns) noch nicht bekannt…